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Berufsfachschulen, Fachhochschulen und Weiterbildungsanbieter

Berufsfachschulen, Fachhochschulen und Weiterbildungsanbieter: Erhalten wissenschaftliche Erkenntnisse zu Bildungswahl, Kompetenzentwicklung, Lehrplanfragen sowie zur Rolle von Bildung für Innovation und regionale Entwicklung. Diese werden über Kurzbeiträge, Podcasts (didaktisch aufbereitete Studien) und interaktive Grafiken (explorative Zugänge zu Forschungsergebnissen) zugänglich gemacht.  

Kurzbeiträge

Weiterführende Informationen

Berufswahl: Daten zeigen, was Jugendliche bewegt.

Berufswahl: Daten zeigen, was Jugendliche bewegt Die Volkswirtschaft. Von Daniel Goller & Stefan C. Wolter (2025).

Regionalökonomische Effekte von Fachhochschulen

Fachhochschulen stimulieren regionale Wirtschaft. Die Volkswirtschaft. Von Tobias Schlegel, Curdin Pfister & Uschi Backes-Gellner (2022).

Berufsbildung darf berufsspezifisch sein:

Wie berufsspezifisch sollte die Berufsbildung sein? Transfer, Berufsbildung in Forschung und Praxis (SGAB Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung), 3/2021. Von Uschi Backes-Gellner & Christian Eggenberger (2021). 

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Podcasts

Weiterführende Informationen

Interaktive Grafiken

Weiterführende Informationen

In diesem Projekt untersuchen wir die Innovationseffekte, die sich mit der Gründung von Fachhochschulen (FHs) in der Schweiz ergeben können. Wir messen die Innovationseffekte von FHs anhand der Anzahl Patentanmeldungen pro Schweizer Gemeinde. Dieser Ansatz hat zur Folge, dass sich unsere Analyse auf FH-Standorte beschränkt, an denen MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften & Technik) unterrichtet werden. Deren innovativer Output schlägt sich traditionell in Patenten nieder.

Ein spezieller Fokus unseres Forschungsprojekts liegt auf der Frage, welche ökonomischen Vorbedingungen in einer Region gegeben sein müssen, damit es zu mehr oder weniger positiven Innovationsimpulsen von FHs kommt. Um dies zu untersuchen, greifen wir auf etablierte ökonomische Grössen zurück, die ihrerseits Innovationseffekte begünstigen. Es sind dies: (i) die Grösse des Arbeitsmarktes (Anzahl Beschäftigte), (ii) die Dichte des Arbeitsmarktes (Beschäftigte pro Fläche) und (iii) die High-Tech-Intensität (Anteil Beschäftigte in High-Tech-Branchen).

Anhand dieser regionalökonomischen Vorbedingungen teilen wir alle Schweizer Gemeinden in je vier gleich grosse Gruppen ein. In der ersten Gruppe befinden sich jene 25% der Gemeinden mit der tiefsten Ausprägung bezüglich dieser ökonomischen Vorbedingung, also z.B. einem relativ kleinen Arbeitsmarkt. Zur vierten Gruppe zählen jene 25% der Gemeinden mit einer besonders starken Ausprägung der untersuchten Grösse, also z.B. Gemeinden mit einem sehr grossen Arbeitsmarkt.

Um den Innovationseffekt der FH-Gründungen abschätzen zu können, bilden wir zwei Typen von Regionen: (i) Regionen, in denen eine FH gegründet wurde, genannt FH-Regionen und (ii) Regionen, in denen keine FH entstand.

Jede Gemeinde wird jeweils einer der beiden Regionen zugewiesen. Der Vergleich der Innovationstätigkeit auf Gemeindeebene, sowohl zwischen diesen beiden Regionen als auch über die Zeit erlaubt es uns dann, den Innovationseffekt der FH-Gründung zu schätzen.

Interaktive Grafiken

Effekte der Fachhochschulgründung: Innovationsimpulse für Regionen mit günstigen ökonomischen Vorbedingungen
Effekte der Fachhochschulgründung über die Zeit: Langfristiger Innovationsanstieg in Regionen mit günstigen Vorbedingungen
Ökonomische Vorbedingungen für Innovation: Günstige Bedingungen sowohl in Regionen mit und ohne Fachhochschule
Veränderung der Innovation nach Gemeinden: Deutliche Zunahme in Fachhochschulregionen

 

Dazugehörige Publikation (in Englisch)

Journal of Technology Transfer Front Page

Innovation Effects of Universities of Applied Sciences: an Assessment of Regional Heterogeneity

Schlegel, Tobias; Pfister, Curdin; Harhoff, Dietmar und Backes-Gellner, Uschi (2021). Journal of Technology Transfer